Thomas Doyle

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Thomas Doyle

Beitrag  Thomas Doyle am Do Aug 09, 2012 9:08 am

Thomas Doyle


NACHNAME
Nicht mehr ganz unbekannt ist der ursprünglich irische Name in gewissen Kreisen. So ist der Name DOYLE wohl jedem Fälscher, der etwas höheren Liga ein Begriff.
Der Nachname Doyle kommt vom irischen "Dubhghall", welches als "Schwarzer Unbekannter" übersetzt werden kann. Wahrscheinlich wurde der Name früher genutzt um die dunkelhaarigeren dänischen Wikinger zu beschreiben. Heute ist es einer der häufigsten Nachnamen Irlands.

VORNAME
Thomas war der einzige Name gewesen, auf welchen sich seine Eltern einigen konnten. Zudem wollten sie mit seinem Zweitnamen den bei seiner Geburt erst kürzlich verstorbenen Vater seiner Mutter ehren, weshalb in seinen Papieren heute THOMAS RUAIDRÍ steht.
Thomas ist ein weit verbreiteter Name, welcher aramäische Wurzeln besitzt und später ins griechische übersetzt wurde. Er bedeutet so viel wie "Zwilling" und ist heute in verschiedenen Variationen beinahe auf dem gesamten nördlichen Erdball zu finden.
Ruaidrí ist die irische Variante des alten Ruaidhrigh oder des heute üblicheren, englischen Rorys und besitzt seine Wurzeln im keltischen, wo es mittels den Worten "ruadh" und "rí" zu so viel wie "Roter König" übersetzt werden kann.

RUFNAME
Fremden stellt er sich lediglich als THOMAS DOYLE vor, wird jedoch meist lediglich mit seinem Nachnamen angesprochen. Es bräuchte schon eine gewisse Bekanntschaft mit einer Person, bevor diese auf seinen Vornamen zurückgreifen könnte, sicher aber nie auf irgendeine Art von Spitzname.
Da er bei den örtlichen Behörden nicht unbedingt unbekannt ist, musste Doyle auf einen anderen Namen zurückgreifen und hat sich in New York momentan unter dem Alias COLIN BAKER niedergelassen.

GEBURTSDATUM
Am 3. JANUAR 1971, vor 41 JAHREN, wurde Orla Doyle in die Geburtenstation des örtlichen Hospitals gebracht und nur einige Stunden später kam ihr erster Sohn zur Welt.

NATIONALITÄT
Ursprünglich in Carlow, Irland geboren ist Doyle zwar gebürtiger IRE, doch verbrachte er seine Kindheit hauptsächlich in London und sein späteres Leben hier in Amerika.

WOHNORT
Doyle ist noch immer Vorsichtig, da er sich nicht sicher ist wie aktiv die Behörden noch nach ihm suchen, weshalb er momentan noch in verschiedenen Hotels lebt. Zurzeit hat er sich in einem HOTEL in der MIDTOWN Manhattans niedergelassen. Sobald er jedoch auch nur das vage Gefühl hat, verfolgt zu werden, wird er dieses verlassen und unter anderem Namen in einem anderen Hotel New Yorks einchecken. Zu seinem Glück musste er bis jetzt noch nicht zu solchen Massnahmen greifen.


FAMILIE
Doyles Vater FERGUS JOHN DOYLE verstarb vor Jahren, als er seinen bei einem Arbeitsunfall erlittenen Verletzungen erlag. Damals war sein Sohn knappe sechs Jahre alt, weshalb sich wohl sagen lässt, dass dieser hauptsächlich ohne seinen Vater aufgewachsen ist. Doch auch als er noch unter den Lebenden weilte verbrachte Fergus Doyle nicht viel Zeit Zuhause, denn war ein Arbeitstier, dass sich voll und ganz seinem Job verschrieben hatte.
Es war ORLA DOYLE gewesen, die ihn und seine Schwester aufgezogen hatte und auch wenn seine Mutter eine herzensgute Frau war, hatte sie nicht die feste Hand, die ihren Sohn davon abbrachte sich schon als Kind dort rumzutreiben, wo er nichts zu suchen hatte. Die geborene O’Leary verzweifelte mehr als einmal an der Sturheit ihres Sohnes. Schon lange haben sie sich nicht mehr gesehen, denn lebt die heute 69-Jährige noch immer in London.
Doyles kleine Schwester war immer eine der wenigen Personen, denen er für keinen Preis der Welt in den Rücken fallen würde. Schon immer beschützte er die 4 Jahre jüngere und auch als sie heiratete und den Namen JANET AISLING KELLY annahm, wurde ihr Ehemann Sean von ihm zunächst gründlich unter die Lupe genommen – natürlich ganz ohne ihr Wissen. Ab und an bekommt er heute noch einen Anruf von ihr, doch da auch sie noch immer drüben auf den britischen Inseln lebt, ist das wohl das meiste, das er erwarten kann.


BERUF
Fragt jemand nach, so sagt Doyle oft, er arbeite im Finanzbereich einer kleineren Firma. Meist hakt dann keiner weiter nach. Die wirkliche Berufung des Iren ist jedoch das Fälschen. Hauptsächlich als FÄLSCHER von Gemälden tätig, hatte er aber beispielsweise einst auch bei der noch heute steigenden Anzahl gefälschter Ein-Pfund Münzen in England seine Finger im Spiel.

ZUGEHÖRIGKEIT
Doyle ist noch nicht lange in New York und hat zunächst vor sich aus eigener Kraft einen Namen hier zu machen. Zwar scheint die Allianz einige doch recht lukrative Vorteile zu haben, doch wartet er lieber ab, bevor er sich einer Gruppe von Kriminellen anschliesst. Momentan ist er also noch EIGENSTÄNDIG, doch befürchtet er, dass er diesen Zustand nicht mehr allzu lange halten wird. Jedenfalls wenn er daran hängt grössere Geschäfte abzuwickeln.


AUSSEHEN
Durch die Tatsache, dass Doyle etwas kleiner ist, seine Grösse also gerade mal in die untere Hälfte des Durchschnitts gehört, geht er in grossen Menschenmengen schnell mal unter. Etwas, das er durchaus zu seinem Vorteil zu nutzen weiss. Er ist etwas stämmiger gebaut und besitzt braune Augen und Haare. Auf viele wirkt er wie ein einfacher Geschäftsmann, wovon es in New York zuhauf gibt und sieht er sich selbst auch als solcher an.


CHARAKTER
Doyle wusste schon immer was er wollte und scheute auch nichts um es zu bekommen. Er wuchs hauptsächlich ohne wirkliche Autoritätsperson auf und lernte schnell, dass er mit allem durchkommen konnte, wenn er sich nur geschickt genug anstellte.
Er ist ein eisgesprochen guter Planer, vergisst jedoch manchmal, dass er nicht der einzige ist. Zwar überschätzt sich Doyle trotz seiner Selbstsicherheit kaum, doch kam es schon mehr als einmal vor, dass er sein Gegenüber unterschätzte.
Seiner Vorsicht zum Trotz, führt er manchmal denselben Coup mehrmals aus und passt ihn nur leicht den neuen Umständen an. Ansonsten trifft er aber meist alle Vorkehrungen damit ihm nichts angehängt werden kann. Nicht selten heuert er andere an, um die Drecksarbeit für ihn zu erledigen und sich statt seiner in Gefahr zu begeben.
Damit haben er und vor allem sein Gewissen auch kein Problem, denn stellt er sein Wohl doch deutlich über das der anderen. Nie würde er etwas tun, das ihm keinen noch so kleinen Vorteil bringt und kann er so auch problemlos ehemaligen Freunden und Partnern den Rücken kehren. Loyalität ist für ihn kein ernst zu nehmendes Wort, sondern lediglich ein Mittel um das Vertrauen anderer zu bekommen.

STÄRKEN
Doyle ist ein ausgezeichneter FÄLSCHER, wofür auch eine gewisse Begabung im Zeichnerischen nötig ist. Nur einige Minuten braucht er heute, bis er die Unterschrift einer Person nachahmen kann und auch Kunstwerke zu fälschen liegt durchaus in seinen Fertigkeiten.
Zudem ist er kein schlechter REDNER und weiss, wie man Menschen beeinflussen, kann. Das ist bei seiner Arbeitsweise aber auch nötig, da er selbst sich nie in unmittelbare Gefahr begibt, sich aber nicht jeder seiner Geschäftspartner freiwillig an die vorderste Front begeben will.
Doyle ist durchaus in der Lage einige Schritte voraus zu denken und einige Zeit in die PLANUNG seiner Vorhaben zu investieren. Immer versucht er alle möglichen Komplikationen einzubeziehen und nie würde er unvorbereitet einen Job beginnen. Etwas, das sich das bisher auch durchaus bezahlt gemacht hat.

SCHWÄCHEN
Doyle weiss sich zwar zu helfen, wenn er in Schwierigkeiten gerät, doch wäre er jedem auch nur leicht überdurchschnittlichen Kämpfer in einer Auseinandersetzung deutlich unterlegen. Doyle ist KEIN KÄMPFER, wenn es um physische Auseinandersetzungen geht, weshalb er auch stets gern im Hintergrund bliebt.
Nur äusserst ungern gesteht er sich eine Niederlage ein und hat es bisher wohl noch nie wirklich geschafft seinen STOLZ zu überwinden. Etwas, das ihn schon mehr als einmal fast den Kopf gekostet hat, doch würde er das natürlich niemals zugeben.
Doyle hegt eine Vorliebe für gut geplante Verbrechen, vor allem wenn er der Kopf dahinter war. Aus diesem Grund WIEDERHOLT er seine VORGEHENSWEISE auch öfters, was ihn auch auf die Spur der Behörden gebracht hatte. Aber seiner Ansicht nach war das war damals lediglich Zufall.

VORLIEBEN
Doyle legt berufsbedingt einen grossen Wert auf seine ANONYMITÄT, weshalb er auch nichts gegen volle Strassen und hektische Menschen. Dann nämlich achtet kaum einen auf die Welt um sich und somit auch nicht auf ihn.
Aus demselben Grund hat er auch nichts gegen das typisch-BRITISCHE WETTER. Kaum einer nimmt sich an Regentagen Zeit auf andere zu achten und bei Nebel wird das ohnehin schwer.
Zwar ist er keiner derer, die sich ein unbezahlbares, auf den Schwarzmarkt erworbenes Gemälde ins Wohnzimmer hängen würden, doch mag Doyle KUNST besonders gern in seiner Nähe; wenn er sie nach einem erfolgreichen Coup in den Händen hält.
Zudem ist Doyle ein Freund GUTEN ESSENS, wofür er auch mal etwas mehr bezahlen würde, denn ist es schliesslich nicht so, als ob es ihm daran mangeln würde. Gut einmal die Woche findet man ihn so in einem New Yorker Restaurant der etwas höheren Preisklasse.
Als ausgezeichneter Planer und Stratege hat Doyle auch nichts gegen eine gute Partie SCHACH, im Gegenteil. Im Grunde sieht er das Spiel als beste Übung an, die er für die Ausarbeitung von Diebstählen haben kann.

ABNEIGUNGEN
Doyle hegt eine gewisse Abneigung gegenüber HANDFEUERWAFFEN aller Art und das nicht nur, wenn ihr Lauf auf ihn gerichtet ist. Das hält ihn aber nicht davon ab sie selbst zu verwenden, wenn es denn nötig wird.
Trotz der Tatsache, dass er einer Tasse Kaffee nie abgeneigt ist, lehnt er diese meist schnell ab, wenn er weiss dass ihn eine aus der Mikrowelle kommende Tasse eines Gebräus erwartet, das sich selbst zwar INSTANTKAFFE nennt, dem er aber keine Verbindung mit richtigem Kaffee zuschreibt.
Trotz seiner Abstammung und des typisch irischen Stereotyps trinkt Doyle grundsätzlich nur selten. Es ist weniger der ALKOHOL selbst als vielmehr die Folgen, die ihn davon abhalten, denn hat er gelernt, dass es immer von Vorteil ist, in jeder Situation einen klaren Kopf zu haben.
Durch die Tatsache, dass er sich in physischen Auseinandersetzungen wie KÄMPFEN noch nie besonders hervorragend gezeigt hat, also nicht selten den kürzeren zog, vermeidet er diese wo er kann. Er bezahlt lieber jemanden, der solche Dinge für ihn erledigt.
Nie würde er sich etwas anmerken lassen, doch fühlt sich Doyle in engen Räumen ziemlich unwohl. Doyle leidet an einer leichten Klaustrophobie und auch wenn er es oftmals zu überspielen weiss, machen ihn GESCHLOSSENE RÄUME nervös.


VORGESCHICHTE
Thomas Ruaidrí Doyle wurde anfangs ’71 im Osten Irlands geboren, doch blieb er nicht lange dort. Kein Jahr später zog seine Familie nach London, wo sich bessere Arbeitsmöglichkeiten boten. Als Sohn eines gewöhnlichen Arbeiters und dessen Frau, die oft bei besser betuchten Leuten für einen kleinen Nebenverdienst als Hausmädchen und Putzfrau arbeitete, hatte er nie besonders viel, doch mangelte es ihm auch an nichts.
Er war schon immer eines der Kinder gewesen, die sich oft und vor allem gern in Schwierigkeiten brachten. Die Tatsache, dass sein Vater schon früh starb war hierbei nicht hilfreich. Er wuchs hauptsächlich ohne wirkliche Autoritätsperson auf und lernte schnell, dass er mit allem durchkommen konnte, wenn er sich nur geschickt genug anstellte. Zudem merkte er schon in der Schule, dass er beispielsweise ein gewisses Talent darin hatte, die Schrift seiner Mutter zu kopieren, wenn es darum ging sich einen freien Schultag zu verschaffen. Im jungen Alter von knapp zehn Jahren begann er also schon seine Karriere als Fälscher, auch wenn er sich dessen damals noch nicht wirklich bewusst war.
Nach seinem Schulabschluss, den man gerade mal als durchschnittlich einstufen könnte, begann Doyle zwar zunächst sich in den ehrlicheren Teilen Londons Geld zu verdienen, merkte aber schnell, dass dies nicht so einfach war. Wie viele andere auch hoffte er drüben in Übersee auf bessere Möglichkeiten und so befand er sich nur wenige Jahre später auf dem Weg in die USA.

Zwar war New York City damals sein erster Stopp gewesen, doch hatte es nicht lange gedauert, bis er sich in Boston niedergelassen hatte. Dort begann er zunächst erneut als ehrlicher Arbeiter, doch fand er bald schon einfachere Wege der Geldbeschaffung.
Zunächst war er nur ein einfacher Kleinkrimineller, ein Dieb, ein Gauner und Betrüger, der nahm was er konnte, wenn er die Chance dazu hatte. Es dauerte eine Weile bis er sah, dass man sicherer und auch schneller an mehr Geld kommen konnte. Durch einige geknüpfte Kontakte begann er langsam ins Geschäft des Fälschens einzusteigen und hatte er sich zu Beginn seiner Dreissiger schon einen gewissen Ruf dort etabliert.
Heute macht sich Doyle die Finger nicht mehr selbst schmutzig und weiss auch seine Spuren zu verwischen. Aber seine wohl grösste Schwäche ist die ganze Planung, die er in seine Coups investiert, denn kommt es so, dass er sich mehr als einmal schon wiederholt hat. Dies war schlussendlich auch der Grund, der ihn schlussendlich aus Boston vertrieben hatte, da ihm die Behörden langsam zu nah gekommen waren.
Einige Jahre hatte er anschliessend vor allem an der Westküste in Städten wie Seattle, San Francisco und Las Vegas aber auch kurze Zeit in Europa verbracht. Boston wird er wohl lange nicht mehr betreten, aber New York, das ist etwas anderes. Vor kurzem entschloss er sich dazu in den Big Apple zu ziehen und dort wieder festen Fuss zu fassen.
Mittlerweile hat er sich in der Millionenstadt niedergelassen und schon das eine oder andere von der New Yorker Unterwelt mitbekommen. So erweckt vor allem die Allianz sein Interesse, auch wenn er zunächst lieber auf eigenen Beine stehen will. Zunächst wartet er also ab um zu sehen, ob sich diese Organisation von Kriminellen nicht in nächster Zeit selbst zerstört.
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